Einsatzszenario

 

Bei Herstellern von komplexen Produkten wie z.B. Automobilen besteht ein sehr starker Fokus auf Nacharbeitsprozessen, da hier die behandelten Produkte weitestgehend fertig gestellt sind und damit sehr nah am Kunden und am realisierbaren Umsatz stehen. Jeder zusätzliche Prozesstag verschiebt den Umsatz, verursacht Kosten und beeinflusst über den Liefertermin direkt die Kundenzufriedenheit.

Um den Gegebenheit in den Nacharbeitsinstitutionen zu begegnen werden im Forschungsvorhaben Plan A Konzepte und Softwarekomponenten geschaffen, die eine effiziente und effektive Planung der Auftragsdurchläufe erlauben.

In allen Branchen mit hoher Produktkomplexität, Wertschöpfung und hohem Endproduktwert ist ein großes Potenzial festzustellen, das durch die Technologien, Methoden und Werkzeuge des FuE-Vorhabens Plan A erstmals erschließbar wird. Nacharbeitsprozesse sind bisher wenig automatisiert und werden zumeist in Form einer Werkstattfertigung abgewickelt, sodass eine organisatorische und inhaltliche Ähnlichkeit zu Wartungsprozessen besteht, weshalb beide Arten von Aufgaben - ebenso wie der Reparaturbetrieb - vom in Plan A verfolgten Ansatz abgedeckt werden. Beispiele sind die Wartung von Triebwerken, Zügen, Flugzeugen und anderen kostenintensiven Teilen, Modulen und Produkten, deren Stillstandzeit für Unterhalt und Wartung möglichst gering zu halten ist.

Das Forschungsprojekt wurde Ende Oktober 2012 erfolgreich abgeschlossen, derzeit werden die Ergebnisse aufbereitet. Falls Sie Interesse an den Projektergebnissen haben - treten Sie in Kontakt mit uns!